An einem Längsklärbecken in einem Stahlwerk war ein Ölskimmer mit Mopkordel einsetzt. Aufgrund der häufigen Reparaturen und der hohen Wartungs- und Reparaturkosten suchte der Betreiber nach einer kostengünstigeren Alternative. Nach einem dreimonatigen Test mit einem Ölskimmer S 100 hat man sich zur Übernahme des Ölskimmers entschlossen. Die Kosten des Umbaus einschl. Anschaffungskosten des Ölskimmers S 100 waren günstiger als die jährlichen Reparaturkosten des zuvor eingesetzten Mopskimmers. Der Ölskimmer S 100 läuft nun seit 2011 störungsfrei. Da die zuvor vorhandenen schwimmenden Schlauchführungen weiterverwendet werden konnten, gestaltete sich der Umbau relativ einfach. Nach der Demontage des vorhandenen Gerätes wurde der Ölskimmer S 100 mit Hilfe eines zusätzlichen Rahmens auf den vorhandenen Abscheidetank aufgebaut. In der Steuerung musste der vorhandene Motorschutzschalter gegen zwei Motorschutzschalter, passend für den Ölskimmer S 100, ausgetauscht werden. Der gesamte Umbau wurde innerhalb eines Arbeitstages durchgeführt.

Da die eigentlich erforderliche Tauchwand, die als Ölsperre dienen soll, im unteren Bereich geschlitzt ist, wird in dem Bereich zwischen Ölaufnahmeschlauch und Tauchwand noch eine schwimmende Ölsperre nachgerüstet, um die aufschwimmende Ölphase zuverlässig im Becken zu halten. Die an der Tauchwand aufgestaute Ölphase wird dann von dem Ölaufnahmeschlauch aufgenommen und kann dann nicht mehr in die nachgeschalteten Kiesfilter gelangen.

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