Selbst geringe Mengen an Wasser können bei Hydraulikölen, Schmierölen oder Turbinenölen erhebliche Schäden verursachen. Wenn der Wasseranteil im Öl zu hoch ist, kann es zu Oxydationsreaktionen und vorzeitiger Alterung des Öles kommen. Durch die Bildung von Korrosionsnestern in Leitungen und am Tankboden, können unerwünschte Rostpartikel entstehen. Diese harten, verschleißende Partikel führen zu vorzeitigem Verschleiß von Gleit- und Dichtflächen. Durch die Bildung von Dampfblasen kann es zu Kavitation und Zerstörung von Pumpen kommen. Die Isolierwirkung von Trafo- und Kondensatoröl wird durch Wasser deutlich reduziert. All diese Nachteile werden durch den Einsatz einer Vakuumölentwässerungsanlage behoben und vermieden.

Die Anlage wird im Nebenstrom an den Ölkreislauf angeschlossen. Das wasserhaltige Öl wird zunächst durch einen 3 µm Filter geleitet, um grobe Schmutzpartikel zu entfernen. Im nachgeschalteten Wärmetauscher wird das einströmende Öl erwärmt, während das aus dem Prozess ablaufende Öl gekühlt wird. Nach weiterer Erhitzung im Durchlauferhitzer gelangt das Öl in die Vakuumkammer, wo enthaltenes Wasser aufgrund des geringen Drucks verdampft und von der Vakuumpumpe abgesaugt wird. Das Wasser kondensiert in einem separaten Behälter, während das entwässerte Öl über den Wärmetauscher in den Ölkreislauf zurückfließt. Der gesamte Prozess läuft vollautomatisch ab.

VORTEILE:

  • Geringerer Verschleiß
  • Entwässerung bis zu einem Restwassergehalt von unter 50 ppm Wasser
  • Effiziente Entfernung von Wasser, Gasen und Partikeln
  • Schnelle Amortisierung
  • Einfache und schnelle Installation

 

EINSATZGEBIETE:

  • Papierindustrie
  • Stahlindustrie
  • Mobilhydraulik
  • Transformatoren
  • Hydrauliköle in Stahlwerken
  • Turbinenöle